Samstag der dritten Woche der Osterzeit

Posté par diaconos le 24 avril 2021

Herr, zu wem sollen wir gehen ? Du hast die Worte des ewigen Lebens

PPT - « Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens. » (  Joh 6,68). PowerPoint Presentation - ID:4892583

# Das ewige Leben wird von den Menschen im Laufe der Zeitalter und Religionen unterschiedlich wahrgenommen. In der Jungsteinzeit glaubten die Menschen an die Existenz der Seele, ein anderes Prinzip als der Körper. Sie bauten monumentale Monumente, in denen sie die Körper, die Matrizen der Seele, aufbewahrten. Die Kammer unter den Dolmen ist durch eine Tür mit einem Loch verschlossen, durch das die Geister der begrabenen Körper hervorkommen können.

Isis, als Frau des Osiris, ist die Göttin, die mit den Bestattungsriten verbunden ist. Nachdem sie dreizehn der vierzehn Körperteile ihres Geliebten gefunden hatte, der von seinem eifersüchtigen Bruder Set ermordet und abgeschlachtet worden war, gab sie ihm den Atem des ewigen Lebens und schenkte ihm einen Sohn Horus. Um sich des ewigen Lebens erfreuen zu können, mussten die Ägypter ihren Körper und ihren Namen unversehrt lassen. Das Judentum verkündet die Unvergänglichkeit der Seele; das ewige Leben ist eine der Grundlagen des Glaubens des Judentums. Die kommende Welt, oder « Olam haBa », ist eng mit der jüdischen Eschatologie und dem Messianismus verbunden. Im Neuen Testament wird das ewige Leben 43 Mal erwähnt; der Autor, der es am häufigsten erwähnt, ist der Apostel Johannes (17 Erwähnungen in seinem Evangelium, 6 in seinem ersten Brief).

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Aus dem Evangelium von Jesus Christus nach dem Heiligen Johannes

Zu jener Zeit lehrte Jesus in der Synagoge in Kapernaum. Viele seiner Jünger, als sie es hörten, sagten : « Dieses Wort ist hart! Wer kann es hören ?  » Jesus wusste in sich selbst, dass seine Jünger über ihn murrten. Er sagte zu ihnen : « Beleidigt euch das ? Und wenn ihr seht, wie der Menschensohn aufsteigt, wo er vorher war … Es ist der Geist, der Leben gibt ; das Fleisch vermag nichts. Die Worte, die ich zu euch gesprochen habe, sind Geist und sie sind Leben. Aber es gibt einige unter euch, die nicht glauben. « 

Denn Jesus wusste von Anfang an, wer die Ungläubigen waren, und wer es war, der ihn verraten würde. Er fügte hinzu : « Darum habe ich euch gesagt, dass niemand zu mir kommen kann, es sei denn, dass es ihm vom Vater gegeben ist. »  Von diesem Zeitpunkt an gingen viele seiner Jünger weg und hörten auf, ihn zu begleiten. Dann sagte Jesus zu den Zwölfen :  » Wollt ihr auch weggehen ?  » Simon Petrus antwortete :  » Herr, zu wem sollen wir gehen ? Du hast die Worte des ewigen Lebens. Wir aber glauben und wissen, dass du der Heilige Gottes bist. »  (Joh. 6,  60-69)

Die Abtrünnigkeit einiger Jünger

Bis jetzt hatte sich Jesus mit den Juden auseinandergesetzt, die mehr oder weniger gegen seine Lehre waren. Nun verließ er die Synagoge, gefolgt von seinen Jüngern, und mehrere von ihnen traten in Aktion. Es kam zu einer Glaubenskrise unter ihnen. Diese Jünger, in großer Zahl, folgten ihm von Ort zu Ort, um sein Wort zu hören und seine Werke zu bezeugen. Eines Tages konnte Jesus siebzig von ihnen auswählen, um sie in die Mission zu schicken  (Lk 10, 1).

Für viele war das Ende der Rede jenseits ihres Verständnisses und ihrer Kräfte. Ihr Kommentar : « Dieses Wort ist schwer », bedeutete nicht nur, dass sie es schwer zu verstehen fanden, sondern vielmehr, dass es unmöglich war, es anzunehmen : Wer kann es anhören und in die Tat umsetzen ? Diese Jünger nahmen die letzten Worte Jesu genauso wörtlich und materiell wie die Juden ; aber sie fanden einen Stolperstein in dem Gedanken, dass Jesus für das Leben der Welt leiden und sterben musste und dass sie selbst sich die Früchte seines Todes durch eine geheimnisvolle Gemeinschaft mit ihm aneignen sollten. Das empörte sie.

Diese Aussicht war für die Juden und auch für die Apostel immer ein Grund zum Skandal, bevor sie den göttlichen Geist empfangen hatten. Nicht anders ist es für viele Menschen heute. Jesus kannte das geheime Murren der Jünger; er sah sofort, dass es durch ein Versagen des Glaubens verursacht wurde : « Ist das ein Skandal für euch, ist das ein Anlass für euch, zu fallen und abzufallen ? « 

 » Und wenn ihr den Menschensohn aufsteigen seht, wo er vorher war ?  » (Joh. 6, 62) : Meinte Jesus, dass sie dann noch mehr skandalisiert wurden, oder dass sie dann aufhörten, skandalisiert zu werden ? Das ist die Frage, die die Ausleger spaltete. Einige dachten, dass Jesus nicht in den Himmel aufsteigen konnte, ohne durch eine tiefe Erniedrigung und den Tod, von dem er sprach, hindurchzugehen, und dass er seinen Zuhörern sagen wollte :  » Dort werdet ihr noch viel mehr Grund finden, beleidigt zu sein. « 

Andere, die sich ausschließlich auf den Gedanken der Himmelfahrt und Verherrlichung Christi konzentrierten, meinten, er wolle seinen Zuhörern die Aussicht auf eine Zeit nahebringen, in der es ihnen leichter fallen würde, die geistliche Bedeutung seiner Worte zu verstehen, an ihn zu glauben, mit einem Wort, aufzuhören, sich zu empören x Ergebnis für viele Anhänger Jesu, die bis dahin nicht an ihn geglaubt hatten.

Aber war es dasselbe für die Menschen, die in der gegenwärtigen Situation in Jesu Worten nur einen Anlass zum Skandal und zum Fall fanden ? War es für sie leichter, die Person Christi in seiner Geistigkeit zu verstehen und anzunehmen, als er von ihnen getrennt war und sie im Glauben und nicht im Schauen wandeln mussten? Konnte Jesus diese Ermutigung, diese Verheißung, den Zuhörern geben, die seine Wunder sahen, seine Worte hörten und ihn dennoch verließen ?

Jesus milderte diesen Vorwurf ab, indem er die Zahl derer, die sich weigerten, an ihn zu glauben, ihn so anzunehmen, wie er sich ihnen gerade in dieser Rede vorgestellt hatte, auf einige wenige reduzierte. Und doch gab Johannes mit dieser Bemerkung eine Erklärung: Jesus war von dieser Glaubenskrise seiner Jünger nicht überrascht, er hatte sie erwartet, er hatte sie schon vorher in ihren Herzen gesehen.

Er wusste von Anfang an, wer diejenigen waren, die nicht glaubten, und wer derjenige war, der ihn befreite. Was bedeutet das Wort « von Anfang an »? Die meisten Ausleger verstehen darunter die Zeit, als Jesus seinen Dienst antrat und begann, Jünger zu sammeln. Jesus kannte sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht.  Das Verlassen vieler seiner Jünger bereitete Jesus tiefen Kummer; aber er wusste auch, dass unter denen, die sich ihm angeschlossen hatten, eine Läuterung stattfinden musste, und es ging ihm weniger um die Zahl als um den aufrichtigen Glauben und die absolute Hingabe derer, die ihm in seinen Erniedrigungen folgten.

Deshalb stellte er den zwölf Aposteln, die er ausgewählt hatte, diese ernste und feierliche Frage : « Wollt ihr auch weggehen ?  » Jesus wollte sie prüfen und eine volle Entscheidung in ihnen hervorrufen, denn er wollte ein Volk mit offenem Geist. Er kannte sie gut genug, um zu wissen, dass alle außer Judas ihm treu bleiben würden, und er hatte keinen Zweifel an ihrer Antwort, aber er wollte sie von ihnen hören, denn das schöne Bekenntnis des Petrus muss geholfen haben, ihren Glauben zu stärken.

Simon Petrus sagte zu ihm : « Herr, zu wem sollen wir gehen ? Du hast Worte des ewigen Lebens » (Joh 6, 68) : Diese Worte waren ein Schrei der Seele, und Petrus sprach sie mit voller Überzeugung, heiliger Begeisterung und glühender Liebe zu Jesus aus. Petrus hatte bereits erfahren, dass die Worte Jesu Worte des ewigen Lebens sind, die das unvergängliche Leben des Himmels enthalten und der Seele vermitteln.

Dieses Bekenntnis zur objektiven Wahrheit der Worte Jesu wurde mit einer innigen, auf persönlicher Erfahrung beruhenden Gewissheit abgelegt. Dieses Bekenntnis des Petrus war dasselbe wie das, das nach den Synoptikern in Cäsarea Philippi stattfand.  Das war die Antwort Jesu auf das Bekenntnis des Petrus! Mit welch tiefem Schmerz musste Jesus diese Worte aussprechen!

Johannes wollte nicht, dass die Leser auch nur den geringsten Zweifel an dem von Jesus bezeichneten Jünger haben, und indem er den Schmerz Jesu teilt, nennt er ihn Judas, den Sohn des Simon Iskariot. Er wiederum konnte nicht umhin, auf diesen schrecklichen Kontrast hinzuweisen :  » Er musste ihn ausliefern, einen der Zwölf !  «  Dieser Kontrast fiel Johannes erst später auf, denn zum Zeitpunkt der Aussage Jesu wusste keiner der Jünger, von welchem von ihnen er gesprochen hatte, und sie waren sich dessen nicht bewusst, bis Judas seinen Verrat vollzog. Die Ungewissheit, in der Jesus sie zurückließ, enthielt eine furchtbare Warnung für alle.

Diakon Michel Houyoux

Links zu anderen christlichen Websites

◊ Exerxitien mit P.  Pius : klicken Sie hier, um den Artikel zu lesen → Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens

◊ Bistum Onabrück   : klicken Sie hier, um den Artikel zu lesen →„Herr, zu wem sollen wir gehen ?“ (Joh 6,68)

 Predigt Dino Bachmaier

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Saturday of the Third Week in Eastertide

Posté par diaconos le 24 avril 2021

Lord, to whom shall we go? You have the words of eternal life

Tom on Twitter: "Simon Peter answered him, "Lord, to whom shall we go? You  have the words of eternal life; and we have believed, and have come to  know, that you are

# Eternal life is perceived differently by people throughout the ages and religions. In the Neolithic period, people believed in the existence of the soul, a different principle from the body. They built monumental monuments where they kept the bodies, the matrices of the soul. The chamber below the dolmens is closed by a door with a hole through which the spirits of the buried bodies can emerge.

Isis, as the wife of Osiris, is the goddess associated with the funeral rites. After finding thirteen of the fourteen body parts of her beloved, who had been murdered and butchered by his jealous brother Set, she gave him the breath of eternal life, and gave him a son Horus. In order to rejoice in eternal life, the Egyptians needed to keep their bodies and their names intact. Judaism proclaims the perenniality of the soul; eternal life is one of the foundations of Judaism’s beliefs. The World to Come, or « Olam haBa », is closely linked to Jewish eschatology and messianism. The New Testament refers to eternal life 43 times; the author who mentions it most is the apostle John (17 mentions in his gospel, 6 in his first epistle).

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From the Gospel of Jesus Christ according to Saint John

At that time Jesus was teaching in the synagogue in Capernaum. Many of his disciples, when they heard, said  : « This word is harsh! Who can hear it ? » Jesus knew in himself that his disciples were grumbling about him. He said to them, « Does this offend you? And when you see the Son of Man ascending to where he was before!… It is the spirit that gives life; the flesh is capable of nothing. The words I have spoken to you are spirit and they are life.

But there are some among you who do not believe. « For Jesus knew from the beginning who the unbelievers were, and who it was that would betray him. He added : « This is why I told you that no one can come to me unless it is given to him by the Father. « From that time on, many of his disciples went away and stopped accompanying him. Then Jesus said to the Twelve, « Do you also want to leave ? « Simon Peter answered, « Lord, to whom shall we go? You have the words of eternal life. But we believe and know that you are the Holy One of God. «  (Jn 6, 60-69)

The defection of several disciples

Until now, Jesus had argued with the Jews, who were more or less opposed to his teaching. Now he left the synagogue, followed by his disciples, and several of them went into action. A crisis of faith occurred among them. These disciples, in great numbers, followed him from place to place to hear his word and to witness his works. One day Jesus was able to choose seventy of them to send on mission (Lk 10, 1).

For many, the end of the discourse was beyond their understanding and strength. Their comment : « This word is hard », did not only mean that they found it difficult to understand, but rather impossible to accept: who can listen to it and put it into practice? These disciples took Jesus’ last words as literally and materially as the Jews; but they found a stumbling block in the thought that Jesus had to suffer and die for the life of the world and that they themselves should appropriate the fruits of his death through a mysterious communion with him. This scandalised them.

This prospect was always a cause of scandal to the Jews, and even to the apostles, before they had received the divine Spirit. It is no different for many people today. Jesus knew in himself the secret murmurings of the disciples; he saw at once that they were caused by a failure of faith : « Does this scandalise you, is this an occasion for you to fall and to defect ? « 

« And if you see the Son of Man ascending where he was before ? « (Jn 6, 62): Did Jesus mean that they then became more scandalized, or that they then ceased to be scandalized? This is the question that divided the interpreters. Some, considering that Jesus could not ascend to heaven except by passing through a profound humiliation and the death of which he spoke, thought that he wanted to say to his listeners: « There you will find much greater reason to be offended.  »
Others, focusing exclusively on the idea of Christ’s ascension and glorification, felt that he was bringing home to his hearers the prospect of a time when it would be easier for them to understand the spiritual meaning of his words, to believe in him, in a word, to cease to be scandalized x result for many of Jesus’ followers who had not believed in him until then.

But was it the same for the men who, in the present situation, found in Jesus’ words only an occasion for scandal and fall? Was it easier for them to understand and embrace the person of Christ in his spirituality when he was separated from them and they had to walk by faith and not by sight? Could Jesus give this encouragement, this promise, to hearers who saw his miracles, heard his words, and yet abandoned him?

« Jesus softened this accusation by reducing to a few the number of those who refused to believe in him, to receive him as he had just presented himself to them in this speech. And yet, with this observation, John gave an explanation: Jesus was not surprised by this crisis of faith of his disciples, that he had expected it, that he had seen it in their hearts beforehand.

He knew from the beginning who those who did not believe were and who was the one who delivered him. What does the word « from the beginning » mean ? Most interpreters take it to mean the time when Jesus entered into his ministry and began to gather disciples. Jesus did not yet know them at that time.  The abandonment of many of his disciples caused Jesus deep sorrow ; but he also knew that a purification had to be made among those who had attached themselves to him, and he was less concerned about the number than about the sincere faith and absolute devotion of those who followed him in his humiliations.

This is why he asked the twelve apostles he had chosen this serious and solemn question : « Do you also want to go away? « Jesus wanted to test them and to provoke a full decision in them, for he wanted a people of open mind. He knew them well enough to know that all but Judas would remain faithful to him, and he had no doubt about their answer, but he wanted to hear it from them, for Peter’s beautiful profession must have helped to strengthen their faith.

Simon Peter said to him :  »Lord, to whom shall we go? You have words of eternal life » (Jn 6, 68): these words were a cry of the soul, and Peter pronounced them with full persuasion, holy enthusiasm and ardent love for Jesus. Peter had already experienced that the words of Jesus were words of eternal life, which contain and communicate to the soul the imperishable life of heaven.

This affirmation of the objective truth of Jesus’ words was made with an intimate certainty based on personal experience. This confession of Peter was the same as the one that took place, according to the synoptics, in Caesarea Philippi.  Such was Jesus’ response to Peter’s confession! With what deep pain Jesus had to pronounce these words !

John did not want the readers to have the slightest doubt about the disciple designated by Jesus, and, sharing Jesus’ grief, he names him Judas, son of Simon Iscariot. He, in turn, could not help pointing out this terrible contrast : « He had to hand him over, one of the twelve !  »  John was not struck by this contrast until later, for at the time of Jesus’ statement none of the disciples knew which of them he had been talking about, and they were unaware of it until Judas consummated his betrayal. The uncertainty in which Jesus left them contained a dreadful warning for all.

Deacon Michel Houyoux

Links to other Christian websites

◊  stmarysparish.co.uk/news : click here to read the paper → Third Week of Eastertide Easter Week – Year B

◊  USCCB : click here to read the paper → Saturday of the Third Week of Easter

Homily of Rev. Fr. Joenick Territorio

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Samedi de la troisième semaine du temps pascal

Posté par diaconos le 24 avril 2021

Seigneur, à qui irions-nous ? Tu as les paroles de la vie éternelle

 Samedi de la troisième semaine du temps pascal dans Méditation seigneur-a-qui-irions-nous-tu-as-les-paroles-de-la-vie-eternelle-jean-668

# La vie éternelle est perçue par les peuples différemment à travers les époques et les religions. À l’époque néolithique, les peuples croient à l’existence de l’âme, principe différent du corps. Ils élèvent des monuments de taille monumentale où ils conservent les corps, matrices de l’âme. La chambre située en dessous des dolmens est fermée par une porte qui possède un trou par lequel pourront sortir les esprits des corps inhumés.

Isis, en tant qu’épouse d’Osiris, est la déesse associée aux rites funéraires. Après avoir retrouvé treize des quatorze parties du corps de son bien-aimé, assassiné et dépecé par Seth, son frère jaloux, elle lui donna le souffle de la vie éternelle, et lui donna un fils Horus. Pour pouvoir se réjouir de la vie éternelle, les Égyptiens avaient besoin de faire conserver intact leur corps et leur nom. Le judaïsme proclame la pérennité de l’âme ; la Vie éternelle est l’un des fondements des croyances du judaïsme. Le Monde à venir dit « Olam haBa » est étroitement liée à l’eschatologie et au messianisme juif. Le Nouveau Testament fait 43 fois référence à la vie éternelle ; l’auteur qui en fait le plus mention est l’apôtre Jean (17 mentions dans son évangile, 6 dans sa première épître).

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De l’Évangile de Jésus Christ selon saint Jean

En ce temps-là, Jésus avait donné un enseignement dans la synagogue de Capharnaüm. Beaucoup de ses disciples, qui avaient entendu, déclarèrent :  «Cette parole est rude ! Qui peut l’entendre?»
Jésus savait en lui-même que ses disciples récriminaient à son sujet. Il leur dit : « Cela vous scandalise ? Et quand vous verrez le Fils de l’homme monter là où il était auparavant !… C’est l’esprit qui fait vivre, la chair n’est capable de rien. Les paroles que je vous ai dites sont esprit et elles sont vie.

Mais il y en a parmi vous qui ne croient pas. » Jésus savait en effet depuis le commencement quels étaient ceux qui ne croyaient pas, et qui était celui qui le livrerait. Il ajouta : « Voilà pourquoi je vous ai dit que personne ne peut venir à moi si cela ne lui est pas donné par le Père. » À partir de ce moment, beaucoup de ses disciples s’en retournèrent et cessèrent de l’accompagner. Alors Jésus dit aux Douze : « Voulez-vous partir, vous aussi ? » Simon-Pierre lui répondit : « Seigneur, à qui irions-nous ? Tu as les paroles de la vie éternelle. Quant à nous, nous croyons, et nous savons que tu es le Saint de Dieu. »  (Jn 6, 60-69)

La défection de plusieurs disciples

 Jusqu’ici, Jésus avait discuté avec les Juifs, plus ou moins opposés à son enseignement. Maintenant il  quitta la synagogue, suivi de ses disciples, et ce frent plusieurs de ceux-ci qui entrèrent en action. Une crise de la foi se produisit parmi eux. Ces disciples, en grand nombre, le suivaient de lieu en lieu pour écouter sa parole et être témoins de ses œuvres. Un jour Jésus put choisir soixante-dix d’entre eux pour les envoyer en mission (Lc 10, 1).

Pour  plusieurs, la fin du discours dépassa la mesure de leur intelligence et de leur force. Leur observation : « Cette parole est dure », ne signifie pas seulement qu’elle leur parut  difficile à comprendre, mais plutôt impossible à accepter : qui peut l’écouter et la mettre en pratique ? Ces disciples prirent les dernières paroles de Jésus dans un sens aussi littéral et matériel que les Juifs ; mais ils trouvèrent une pierre d’achoppement dans la pensée que Jésus dût souffrir et mourir pour la vie du monde et qu’eux-mêmes dussent s’approprier les fruits de sa mort par une communion mystérieuse avec lui. Cela les scandalisa.

Cette perspective fut toujours une cause de scandale pour les Juifs, et même pour les apôtres, avant qu’ils eussent reçu l’Esprit divin. Il n’en est pas autrement de nos jours pour bien des personnes. Jésus connut en lui-même les secrets murmures des disciples ; il vit aussitôt qu’ils eurent pour cause une défaillance de leur foi : « Ceci vous scandalise,  c’est là, pour vous, une occasion de chute et de défection ? »

« Et si vous voyez le Fils de l’homme monter où il était auparavant ? » (Jn 6, 62) :  Jésus voulut-il dire qu’alors ils se scandalisèrent davantage, ou qu’alors ils cessèrent de se scandaliser ? Telle est la question qui divisa les interprètes. Les uns, considérant que Jésus ne put remonter au ciel qu’en passant par une humiliation profonde et par la mort dont il parla,  pensèrent qu’il voulut dire à ses auditeurs : « Là vous trouverez de bien plus fortes raisons de vous scandaliser. »

D’autres, s’attachant exclusivement à l’idée de l’ascension et de la glorification de Christ, estimèrent qu’il fit comprendre à ses auditeurs la perspective d’un temps où il leur fut plus facile de comprendre le sens spirituel de ses paroles, de croire en lui, en un mot, de ne plus se scandaliser x résultat pour un grand nombre des disciples de Jésus qui, jusqu’alors n’avaient pas cru en lui.

Mais en fut-t-il de même pour les hommes qui dans la situation présente, ne trouvaient dans les paroles de Jésus qu’une occasion de scandale et de chute ? Leur fut-t-il plus facile de comprendre et d’embrasser la personne de Christ dans sa spiritualité, quand il fut séparé d’eux et qu’ils durent marcher par la foi et non par la vue ? Jésus pouvait-il donner cet encouragement, cette promesse, à des auditeurs qui virent ses miracles, entendu ses paroles, et qui, malgré tout cela, l’abandonnèrent ?

« Puisque les paroles que je vous dis sont esprit et vie, ce n’est pas en elles qu’est la raison du scandale qu’elles vous causent, mais cette raison est dans votre incrédulité.é : Jésus adoucit cette accusation, en réduisant à quelques-uns le nombre de ceux qui refusaient de croire en lui, de le recevoir tel qu’il venait de se présenter à eux dans ce discours. Et pourtant, par cette observation, Jean donna une explication : Jésus ne fut pas surpris par cette crise que subit la foi de ses disciples, qu’il s’y attendait, que, d’avance, il l’avait aperçue dans leurs cœurs.

Il savait dès le commencement qui furent ces personnes qui ne crurent pas et qui fut celui qui le livra. Que signifie le mot : dès le commencement ? La plupart des interprètes entendirent par là le temps où Jésus entra dans son ministère et commença à rassembler des disciples. Jésus ne les connaissait pas encore à cette époque.  L’abandon d’un grand nombre de ses disciples causa à Jésus une profonde tristesse ; mais il savait aussi qu’une épuration devait se faire parmi ceux qui s’étaient attachés à lui, et il tenait moins au nombre qu’à la foi sincère et au dévouement absolu de ceux qui le suivirent dans ses humiliations.

C’est pourquoi il posea même aux douze apôtres qu’il avait choisis, cette sérieuse et solennelle question : « Voulez-vous, vous aussi, vous en aller ? »  Jésus voulut les éprouver et provoquer en eux une pleine décision, car il réclama un peuple de franche volonté. Il les connaissait assez pour savoir que tous, sauf Judas lui resteraient fidèles, et leur réponse ne fit pour lui l’objet d’aucun doute, mais il voulait l’entendre de leur part, car la belle profession de Pierre dut contribuer à l’affermissement de leur foi.

 » Simon Pierre lui répondit : Seigneur, à qui irons-nous ? Tu as des paroles de vie éternelle  » (Jn 6, 68)  : ces paroles furent un cri de l’âme, Pierre les prononça avec une pleine persuasion, un saint enthousiasme, un ardent amour pour Jésus. Pierre eut déjà fait l’expérience que les paroles de Jésus furent des paroles de vie éternelle, qui renferment et qui communiquent à l’âme la vie impérissable du ciel.

Il confirma la déclaration de Jésus qu’il entendit : « Les paroles que je vous ai dites sont esprit et vie »  Cette affirmation de la vérité objective des paroles de Jésus fut faite avec une certitude intime fondée sur une expérience personnelle. Cette confession de Pierre fut la même que celle qui eut lieu, d’après les synoptiques, à Césarée de Philippe.  Telle fut la réponse de Jésus à la  confession de Pierre ! Avec quelle douleur profonde Jésus dut prononcer ces paroles !

Jean ne voulut pas que les lecteurs eurent le moindre doute sur le disciple désigné par Jésus ; et, partageant la douleur de Jésus il le nomme Judas, fils de Simon, Iscariot. Il ne put s’empêcher de faire ressortir, à son tour, ce terrible contraste :  » Il devait le livrer, lui, l’un des douze ! »  Jean ne fut frappé de ce contraste que plus tard, car, au moment de la déclaration de Jésus, aucun des disciples ne savait duquel d’entre eux il avait parlé, et ils l’ignorèrent jusqu’au moment où Judas consomma sa trahison. L’incertitude où Jésus les laissa renferma un redoutable avertissement pour tous.

Diacre Michel Houyoux

Liens avec d’autres sites Web chrétiens

◊ Abbaye de Tournay : cliquez ici pour lire l’article → Samedi de la 3ème semaine du Temps Pascal

◊ Sensus Fidelium  : cliquez ici pour lire l’article →Le samedi de la troisième semaine après Pâques

Ne rien rejeter de Jésus

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Vendredi de la troisième Semaine du Temps Pascal

Posté par diaconos le 23 avril 2021

Ma chair est la vraie nourriture, et mon sang est la vraie boisson

« Ma chair est la vraie nourriture, et mon sang est la vraie boisson »

# La transsubstantiation est un phénomène surnaturel, qui signifie littéralement la conversion d’une substance en une autre. Le terme désigne, pour une partie des chrétiens (en particulier les catholiques et les orthodoxes), la conversion du pain et du vin en corps et sang du Christ lors de l’Eucharistie par l’intermédiaire du Saint Esprit. Le terme, qui fut attesté pour la première fois chez Étienne de Baugé au début du XIIe siècle, est défini comme concept du dogme par le quatrième concile du Latran (1215) et confirmé par celui de Trente (1545-1563).

Sur le plan religieux, l’Église catholique (dont les maronites et les arméniens catholiques) emploie le terme de « transsubstantiation » pour expliquer que, dans l’Eucharistie, le pain et le vin, par la consécration de la messe, sont « réellement, vraiment et substantiellement » transformés ou convertis en corps et sang du Christ, tout en conservant leurs caractéristiques physiques ou « espèces » (texture, goût, odeur : les apparences) initiales. La conséquence en est la présence réelle du Christ dans les espèces consacrées. Dans les écrits d’Hippolyte de Rome (IIIe siècle), la croyance en la transsubstantiation était partagée par plusieurs apôtres des premiers siècles de la chrétienté.

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De l’ Évangile de Jésus Christ selon saint Jean

En ce temps-là, les Juifs se querellaient entre eux : « Comment celui-là peut-il nous donner sa chair à manger ? » Jésus leur dit alors : « Amen, amen, je vous le dis : si vous ne mangez pas la chair du Fils de l’homme, et si vous ne buvez pas son sang, vous n’avez pas la vie en vous.
Celui qui mange ma chair et boit mon sang a la vie éternelle ; et moi, je le ressusciterai au dernier jour. En effet, ma chair est la vraie nourriture, et mon sang est la vraie boisson. Celui qui mange ma chair et boit mon sang demeure en moi, et moi, je demeure en lui.
De même que le Père, qui est vivant, m’a envoyé, et que moi je vis par le Père, de même celui qui me mange, lui aussi vivra par moi. Tel est le pain qui est descendu du ciel : il n’est pas comme celui que les pères ont mangé.
Eux, ils sont morts ; celui qui mange ce pain vivra éternellement. » Voilà ce que Jésus a dit alors qu’il enseignait à la synagogue de Capharnaüm.»  (Jn 6, 52-59)

Corps et sang du christ

Les auditeurs de Jésus se disputaient entre eux : un vif débat succéda aux sourds murmures  ; ce débat prouva qu’ils ’étaient pas unanimes dans leur opposition. La question posée exprima le doute avec une nuance de mépris qui se trahit par ce mot : Celui ci. Jésus n’eut pas encore parlé de manger sa chair ; mais ils ne pouvaient le comprendre autrement, puisqu’il la leur présente comme le pain qu’il donnera (verset 51).

Ce fut avec raison qu’ils ajoutèrent ce mot : manger sa chair ; mais, ainsi comprise, la pensée de Jésus devait leur paraître inexplicable. Elle le fut encore pour tant de chrétiens, même pour plus d’un savant théologien !  Au lieu de répondre à la question de ses auditeurs et de leur expliquer comment il put donner sa chair à manger, Jésus se contenta d’affirmer solennellement  la nécessité de manger la chair du Fils de l’homme, sous peine de n’avoir pas la vie et de rester dans la mort.

Il ajouta pour compléter sa pensée :  Si vous ne buvez son sang. Par là, il répondit  indirectement à la question des Juifs, en rendant beaucoup plus précise l’allusion à sa mort, à une mort sanglante, dont ils s’approprièrent les fruits par la foi et par une communion vivante avec lui. Jésus se désigna comme le Fils de l’homme, parce que ce fut par son incarnation qu’il implanta  dans notre humanité le principe d’une vie nouvelle.

Il s’agissait d’enfoncer dans ces cœurs durs un aiguillon qui provoquât en eux la réflexion ; de là ces paroles énigmatiques qui, par leur étrangeté même, devaient rester fixées dans la mémoire. Etouffées en apparence, elles pourront revivre et mûrir quand retentira la prédication apostolique de la mort et de la résurrection de Jésus-Christ. (Ebrard)

Jésus confirma, par une déclaration positive, la pensée qu’il  exprima négativement. Comme il fut lui-même la vie, celui qui mange sa chair et boit son sang, et s’approprie ainsi sa personne, tout son être, par une communion intime et vivante avec lui, a, dès ce moment, une vie impérissable, la vie éternelle. Sans doute, la même grâce est promise à la foi; Il est évident que cette communion vivante et progressive avec lui est plus que la simple foi en lui.

Une nourriture et un breuvage qui renferment la vie et la communiquent. C’est par là qu’ils sont vrais. Rien de plus naturel, dès lors, que la glorieuse conséquence affirmée ipar Jésus : « Je le ressusciterai au dernier jour ». Cette résurrection est virtuellement donnée avec la vie divine que le croyant a puisée en Christ, qui achèvera son œuvre en lui, en le ressuscitant et en le glorifiant :  »Et si Christ est en vous, le corps, il est vrai, est mort à cause du péché, mais l’esprit est vie à cause de la justice. Et si l’Esprit de celui qui a ressuscité Jésus d’entre les morts habite en vous, celui qui a ressuscité Christ d’entre les morts rendra aussi la vie à vos corps mortels par son Esprit qui habite en vous. » (Rm 8, 10-11)

Ces paroles expliquent comment manger la chair de Jésus et boire son sang procure la vie.  Le croyant qui se nourrit ainsi demeure en Christ et Christ en lui ; il vit avec Christ dans une communion habituelle et permanente. Christ est le centre de sa vie, dominant ses pensées, ses affections, sa volonté, tous les motifs de sa conduite. Cette manière d’exprimer une vraie communion avec Jésus est particulière aux écrits de Jean.

La source souveraine de la vie, le Père vivant, communique incessamment la vie au Fils, qui vit par le Père, qui trouve dans le Père le principe de sa vie et de tout son être, et, du Fils, cette vie se répand sur quiconque est en communion avec lui.

Le croyant, lui aussi, en se nourrissant de Jésus, trouve en lui la même source et garantie de vie que celle que Jésus trouve lui-même dans sa relation avec le Père. ( Godet)

Jusqu’ici Jésus avait dit : « manger ma chair et boire mon sang »; » voici maintenant un terme plus direct encore : « Celui qui me mange », exprimant, d’une part, l’union du croyant avec la personne entière du Sauveur et affirmant, d’autre part, une communion habituelle et permanente avec lui.   Jésus, en revenant à la première image qu’il employa, celle du pain, résuma et conclut tout ce discours.

Depuis l’époque des Pères de l’Église jusqu’à nos jours, on a souvent agité la question de savoir si, dans la dernière partie de ce discours, Jésus avait eu en vue la sainte cène. À l’époque de la réformation, cette question a été vivement débattue entre catholiques et protestants, d’une part, et entre réformés et luthériens d’autre part. D’abord, c’eût été une anticipation sans exemple dans ses instructions ; ensuite, jamais aucune Église chrétienne ne professa l’absolue nécessité de la cène pour avoir la vie dans le Christ, et c’est là ce qu’enseigna Jésus, en disant : «  Si vous ne mangez ma chair et ne buvez mon sang, vous n’avez point la vie  ».

Dans les paroles qu’il prononça à Capharnaüm, comme dans le sacrement qu’il institua à Jérusalem, Jésus ne révéla pas autre chose que la nécessité d’entrer et de rester dans une communion vivante avec lui.  Dans la synagogue de Capharnaüm, ces discours eurent une grande solennité ; et comme la ville était populeuse, Jésus eut un nombreux auditoire.

Diacre Michel Houyoux

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   Homélie du Père Santiago Martín FM

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