Dreiunddreißigster Sonntag der gewöhnlichen Zeit – Jahr B

Posté par diaconos le 13 novembre 2021

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Die Rückkehr des Herrn

Die Parusie ist ein christliches Konzept, das die « Wiederkehr » Christi in seiner Herrlichkeit auf die Erde bezeichnet, deren erster Schritt seine Geburt war. Dieses endgültige, eschatologische Kommen (am Ende der Zeit) unterscheidet sich von der Auferstehung Jesu, die eine doppelte Verheißung enthält: das Kommen in Herrlichkeit (seine Parusie) und die Auferstehung der Toten.

Die Symbolisierung unterscheidet sich im Katholizismus, wo Christus in Herrlichkeit und Majestät erscheint, und in der Orthodoxie, wo die Erwartung durch einen leeren Thron symbolisiert wird. Das Wort « Parusie » stammt von dem altgriechischen Wort παρουσία, parousía, einem Begriff, der « Gegenwart » bedeutet und aus παρα (« nahe », « nahe ») und ουσία (« sein ») gebildet wird. In den frühchristlichen Schriften, insbesondere bei Paulus von Tarsus, bedeutet das Wort die Ankunft Christi unter den Menschen.

Adolf Deissmann hat gezeigt, dass der Begriff bereits im dritten Jahrhundert v. Chr. für den offiziellen Besuch eines Fürsten oder Würdenträgers in einer Stadt verwendet wurde, um deren Pracht zu demonstrieren. In der hellenistischen Philosophie beschreibt das Wort die tatsächliche Anwesenheit der Götter. Auch Platon benutzte den Begriff, um das Vorhandensein von Ideen in den Dingen zu beschreiben.

Aus dem Markusevangelium

24 In jenen Tagen, nach vielen Drangsalen, wird die Sonne verblassen und der Mond seinen Schein verlieren. 25 Die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden. 26 Dann wird der Menschensohn in den Wolken kommen mit großer Macht und Herrlichkeit. 27 Er wird Engel aussenden, um die Auserwählten von den vier Enden der Welt zu sammeln, von den Enden der Erde bis zu den Enden des Himmels.

28 Der Vergleich mit dem Feigenbaum soll euch lehren: Wenn seine Zweige weich werden und seine Blätter sprießen, wisst ihr, dass der Sommer kommt. 29 Und wenn ihr seht, dass es geschieht, so wisst, dass der Menschensohn vor eurer Tür steht. 30 Ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht eher sterben, als bis dies alles vollbracht ist. 31 Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen. 32 Aber von jenem Tag oder jener Stunde weiß niemand, weder die Engel im Himmel noch der Sohn, sondern allein der Vater. (Mk 13, 24-31)

Das Kommen des Herrn

In jenen Tagen, nach dieser Trübsal, wird es eine kosmische Umwälzung geben. Der Menschensohn wird in den Wolken kommen, und er wird seine Engel aussenden, um seine Auserwählten von überall her zu sammeln. Jesus unterwies seine Jünger durch das Gleichnis vom Feigenbaum. « Diese Generation wird nicht vergehen, bevor nicht alles geschehen ist. Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen » (Matthäus 24, 35).

Niemand weiß die Stunde, weder die Engel noch der Sohn, sondern allein der Vater. Seht also als Diener und Träger, deren Herr auf dem Weg ist. Markus ging zum letzten Zyklus dieser Prophezeiung über, und zwar mit einer Partikel, die auf ein neues Thema warten lässt. Um die Reihenfolge der Zeiten anzugeben, verwendet er diesen unbestimmten Ausdruck: in jenen Tagen, nach dieser Trübsal, und vermeidet so den Ausdruck des Matthäus: unmittelbar danach, der der Exegese große Schwierigkeiten bereitet.

Besonders deutlich wird dieser Zeitunterschied der zwischen die Zerstörung Jerusalems und die Vorboten der Wiederkunft Christi, von denen in den drei Evangelien berichtet wird, diese bemerkenswerte Voraussage stellt: « Und Jerusalem wird von den Heiden zertreten werden, bis die Zeiten der Heiden erfüllt sind. (Lukas 21, 24)

 « Dann wird er Engel senden und seine Auserwählten von den vier Winden sammeln, von den Enden der Erde bis zu den Enden des Himmels. » (Mk 13,27) Matthäus sagt : « von den vier Winden, von einem Ende des Himmels bis zum anderen. » Markus drückte dieselbe Idee aus, denn mit dem Ende der Erde und dem Ende des Himmels meinte er, wie Matthäus, den visuellen Horizont, der durch die sichtbare Verbindung von Erde und Himmel gebildet wird.

Das Fundament der Urgemeinde ist Jesus Christus selbst, der seine Jünger in Unkenntnis des Tages und der Stunde seiner Wiederkunft ließ, um sie in heiliger Wachsamkeit zu halten. In derselben Rede legte er fest, dass dieses große letzte Ereignis in seiner eigenen Generation stattfinden und mit der Zerstörung Jerusalems zusammenfallen würde, siebenunddreißig Jahre später! Dieser Widerspruch findet sich in allen Vorhersagen Jesu über die ferne Zukunft seiner Herrschaft, insbesondere in den meisten seiner Gleichnisse.

Diakon Michel Houyoux

Links zu anderen christlichen Websites

◊ Praedica (Deutschland) : klicken sie hier, um den Artikel zu lesen → 33.Sonntag im Jahreskreis B

◊ Harpa Dei  : klicken sie hier, um den Artikel zu lesen → Das Kommen des Herrn – Harpa Dei

In Freude auf das Kommen des Herrn leben.

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